10 Tipps für dein Bewerbungsgespräch

10 Tipps für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch

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Kurz zusammengefasst

Tipps für dein nächstes Bewerbungsgespräch: Informiere dich gut, übe Antworten mit echten Beispielen und bring starke Rückfragen mit.

Mach dir das Leben leichter: Outfit, Technik, Online-Profil und Anreise vorher checken.

Nervosität ist normal. Ein kleines Ritual kann helfen.

Nach dem Gespräch kurz nachfassen. Das machen weniger Leute, als du denkst.


Inhaltsverzeichnis

Ein Bewerbungsgespräch kann nervös machen. Das ist ganz normal.

Die gute Nachricht: Du kannst vieles vorbereiten, ohne dass es auswendig klingt.

Hier sind 10 Tipps, die wirklich helfen. Keine Phrasen, sondern Dinge, die du direkt umsetzen kannst.

Tipps für dein nächstes Bewerbungsgespräch

1. Mach dir ein Bild vom Unternehmen, aber richtig!

Schau nicht nur auf die Startseite. Achte darauf, wie das Unternehmen nach außen wirkt.

LinkedIn, Instagram, Kununu, Presse, vielleicht ein Podcast oder ein Interview mit der Geschäftsführung. Das sagt oft mehr als jede Karriereseite.

Achte auf Ton und Kultur. Eher locker oder eher formell? Schnell wachsend oder eher stabil?

Bring dann ein Detail mit ins Gespräch. Ein Projekt, ein Standort, ein Produkt oder eine Veränderung. Das zeigt echtes Interesse.

2. Trainiere mit realen Fragen, aber denk in Situationen, nicht in Schlagwörtern

Ja, Stärken und Schwächen kommen fast immer. Aber bitte nicht mit einzelnen Adjektiven antworten.

Statt „Ich bin strukturiert“ erzähl eine kurze Situation, die das zeigt: ein Projekt, ein Problem, eine Lösung.

Bei Schwächen gilt: keine Fake-Schwächen. Nimm etwas Echtes, aber zeig, wie du daran arbeitest.

Üb deine Antworten laut, nicht nur im Kopf. Wenn du sie einmal ausgesprochen hast, klingen sie im Gespräch viel natürlicher.

3. Deine Geschichte ist Gold wert für Dein erfolgreiches Vorstellungsgespräch

Menschen merken sich Geschichten, nicht Listen.

Überleg dir drei kurze Stories, die du flexibel einsetzen kannst. Eine zu Erfolg, eine zu Stress und eine zu Lernen.

Das muss nichts Spektakuläres sein. Es reicht, wenn es echt ist.

Wenn du einen roten Faden brauchst, nutz die STAR-Logik: Situation, Aufgabe, Handlung, Ergebnis. Damit kommst du nicht ins Schwimmen.

4. Bereite Deine Rückfragen so vor wie Deine Antworten

Gute Rückfragen zeigen, dass du mitdenkst. Und dass du nicht einfach nur „irgendeinen Job“ willst.

Frag nach Herausforderungen, Erwartungen und Zusammenarbeit. Das ist besser, als nur Urlaub und Homeoffice abzuklopfen.

Noch stärker ist es, wenn du auf etwas aus dem Gespräch eingehst. Also: zuhören, notieren, nachfragen.

Das bringt dich automatisch auf Augenhöhe.

5. Timing ist alles, aber nicht nur bei der Pünktlichkeit

Plan die Anreise mit Puffer. Das ist Pflicht.

Aber sei nicht viel zu früh. Zehn Minuten vorher sind ideal.

Wenn du eine halbe Stunde früher auftauchst, entsteht unnötiger Druck. Für die anderen und für dich.

Bei Videocalls gilt das Gleiche: Sei pünktlich, aber häng nicht zehn Minuten im Call und starr in die Kamera.

Timing ist alles im Bewerbungsgespräch

6. Der Outfit-Check 2.0 für Dein perfektes Vorstellungsgespräch

Du musst nicht perfekt angezogen sein. Du musst passend angezogen sein.

Schau dir vorher an, wie Leute dort auftreten. LinkedIn-Fotos reichen oft schon.

Wichtig ist, dass du dich nicht verkleidet fühlst. Wenn du dich unwohl fühlst, wirkst du automatisch unsicher.

Pflege schlägt Marke. Sauber, ordentlich, stimmig. Darauf kommt es an.

7. Check Deine Online-Spuren

Du wirst oft gegoogelt. Nicht immer, aber häufig genug.

Such dich selbst auf Google und schau, was öffentlich sichtbar ist: Profilbilder, alte Posts, Kommentare.

LinkedIn sollte aktuell sein. Keine Romane, aber klar: Was machst du, was kannst du, was suchst du?

Wenn du ein Portfolio hast, super. Wenn nicht, ist es auch kein Drama. Wichtig ist nur, dass nichts Peinliches öffentlich herumliegt.

8. Schaffe Rituale gegen Nervosität

Nervosität heißt: Es ist dir wichtig. Das ist eigentlich ein gutes Zeichen.

Trotzdem willst du sie steuern können. Ein kleines Ritual hilft dabei.

Zum Beispiel drei tiefe Atemzüge, ein kurzer Spaziergang, ein Song, der dich pusht, oder ein Satz, den du dir vor dem Start sagst.

Mach das jedes Mal gleich. Dein Kopf liebt Routine.

9. Die Körpersprache zählt, auch im Videocall

Im Call zählt sie genauso wie vor Ort. Man sieht mehr, als viele denken.

Schau so oft wie möglich in die Kamera, nicht auf dein eigenes Bild.

Sorg für gutes Licht und guten Ton. Das ist kein Luxus, das ist Respekt.

Und setz dich aufrecht hin. Klingt banal, macht aber sofort einen souveräneren Eindruck.

10. Mach nach dem Gespräch nicht einfach Schluss

Nach dem Gespräch kannst du dich noch einmal positiv abheben.

Schreib eine kurze Follow-up-Mail. Drei bis fünf Sätze reichen.

Bedank dich, erwähn einen konkreten Punkt aus dem Gespräch und sag, dass du dich auf die nächsten Schritte freust.

Kein Schleim. Keine Standardfloskel. Einfach menschlich und klar.

Fazit

Ein Bewerbungsgespräch ist keine Prüfung. Es ist ein Gespräch, bei dem beide Seiten prüfen, ob es passt.

Wenn du dich gut vorbereitest, wirkst du ruhiger. Und du kannst dich mehr auf das konzentrieren, was zählt: dich selbst.

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