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Das macht einen guten Lebenslauf aus – Checkliste

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Kurz zusammengefasst

Diese Lebenslauf Checkliste hilft dir dabei, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

Du erfährst alles über die richtige Länge, das passende Foto und den logischen Aufbau.

Am Ende kannst du jedes Detail prüfen, damit dein Dokument wirklich fehlerfrei bleibt.


Inhaltsverzeichnis

Ein guter Lebenslauf ist dein persönlicher Türöffner. Personaler entscheiden oft in wenigen Sekunden, ob sie dich näher kennenlernen wollen. Deshalb lohnt es sich, hier Zeit zu investieren und gründlich vorzugehen.

Sobald dein Lebenslauf steht, hast du das schwierigste Stück Arbeit geschafft. Danach kannst du dich ganz entspannt um dein Anschreiben kümmern.

Lebenslauf Checkliste

So gestaltest du deinen professionellen Lebenslauf

Dein Lebenslauf fungiert als Visitenkarte deiner beruflichen Laufbahn. Er bietet Arbeitgebern eine strukturierte Übersicht deiner bisherigen Stationen in kompakter Form.

Unternehmen möchten auf einen Blick verstehen, welche Erfahrungen du mitbringst und welche Ziele du verfolgst. Je klarer du deine Kompetenzen darstellst, desto einfacher fällt dem Gegenüber die Entscheidung für eine Einladung.

Die Arbeit am eigenen Lebenslauf hat zudem einen weiteren Vorteil. Du setzt dich intensiv mit deinen bisherigen Projekten und Erfolgen auseinander. Dieses Wissen gibt dir Sicherheit für das spätere Vorstellungsgespräch, da du deine Stationen souverän erläutern kannst.

Wie lange sollte ein Lebenslauf sein?

Für die Länge gilt eine einfache Orientierung: Bleibe so kompakt wie möglich, aber biete genügend Tiefe für die relevanten Punkte.

Berufseinsteiger oder Bewerber mit weniger als zehn Jahren Erfahrung kommen meistens mit einer Seite aus. Bei einer umfangreichen Karriere sind zwei Seiten absolut angemessen.

Die Seitenzahl ist weniger entscheidend als der Informationswert. Jede Zeile sollte idealerweise einen Bezug zur angestrebten Stelle haben. Frage dich bei jedem Punkt, ob dieser für den neuen Job wirklich wichtig ist.

Es ist nicht notwendig, jede einzelne Woche deines Berufslebens lückenlos schriftlich zu rechtfertigen. Konzentriere dich auf die wesentlichen Meilensteine. Details lassen sich viel besser im persönlichen Gespräch vertiefen.

Warum die Technik deinen Lebenslauf lesen können muss

In vielen großen Unternehmen liest zuerst eine Software deinen Lebenslauf, bevor ihn ein Mensch zu Gesicht bekommt. Diese Systeme suchen nach bestimmten Begriffen und Qualifikationen, die zur Stelle passen.

Damit diese Software deine Daten korrekt erfassen kann, solltest du auf ein klares Design achten. Zu komplexe Grafiken, Tabellen in Tabellen oder ungewöhnliche Dateiformate können dazu führen, dass Informationen falsch ausgelesen werden.

Verwende Begriffe, die auch in der Stellenanzeige vorkommen. Wenn dort nach Projektleitung gefragt wird, sollte dieser Begriff auch in deinem Lebenslauf auftauchen, sofern du diese Erfahrung hast. So stellst du sicher, dass die Relevanz deiner Bewerbung sofort erkannt wird.

Mut zur Lücke: Wie du Auszeiten richtig darstellst

Lücken im Lebenslauf lösen bei vielen Bewerbern Stress aus. Dabei sind Auszeiten für die Neuorientierung, familiäre Gründe oder auch Zeiten der Arbeitslosigkeit heute völlig normal.

Entscheidend ist der Umgang damit. Versuche nicht, Lücken durch kreative Datumsangaben zu kaschieren. Erfahrene Personaler erkennen das sofort und es wirkt unsouverän.

Benenne die Zeiträume stattdessen klar und ehrlich. Eine Phase der beruflichen Neuorientierung ist eine legitime Angabe. Wenn du in dieser Zeit Kurse besucht oder dich selbstständig weitergebildet hast, solltest du das unbedingt erwähnen. Das zeigt Eigeninitiative und eine aktive Gestaltung deiner Karriere.

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Sollte ein Foto in den Lebenslauf?

In Deutschland ist ein Foto weiterhin üblich, auch wenn es keine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt. Ein professionelles Bild verleiht deiner Bewerbung eine persönliche Note und kann Seriosität vermitteln.

Entscheidest du dich für ein Foto, sollte die Qualität stimmen. Ein ruhiger Hintergrund und angemessene Kleidung sind die Basis. Auf Schnappschüsse aus dem Privatbereich oder auffällige Filter solltest du verzichten.

Ein qualitativ minderwertiges Foto kann den Gesamteindruck stören. Wenn kein professionelles Bild verfügbar ist, kann es sinnvoller sein, ganz darauf zu verzichten und durch einen starken Inhalt zu überzeugen.

Deine Checkliste zum professionellen Lebenslauf

Mit dieser Liste kannst du dein Dokument abschließend prüfen. Gehe die Punkte am besten kurz vor dem Versenden noch einmal in Ruhe durch.

1. Allgemeine Formatierung

[ ] Übersichtliches Layout, klar und gut lesbar

[ ] Einheitliche Schriftart, zum Beispiel Arial oder Calibri

[ ] Schriftgröße stimmig, meist 10 bis 12 Punkt, Überschriften größer

[ ] Abstände und Einrückungen sind konsistent

[ ] Länge passt, meist 1 bis 2 Seiten, je nach Erfahrung

Tipp: Eine gute Vorlage spart dir Zeit und verhindert Formatierungschaos.

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2. Persönliche Daten

[ ] Name gut sichtbar

[ ] Telefonnummer und seriöse E-Mail-Adresse

[ ] Wohnort reicht, eine volle Adresse ist meistens nicht nötig

[ ] Optional LinkedIn-Profil oder Portfolio-Link, wenn es zur Stelle passt

3. Optional Berufsziel oder Profil

[ ] Kurzer Profiltext in 2 bis 3 Sätzen, der sagt, wer du bist und was du suchst

[ ] Kein Roman, eher ein schneller Überblick über Schwerpunkt und Erfahrung

4. Berufserfahrung

[ ] Umgekehrt chronologisch, neueste Station zuerst

[ ] Unternehmen, Ort und Zeitraum sind klar

[ ] Aufgaben in kurzen Stichpunkten, keine Fließtext-Blöcke

[ ] Erfolge sichtbar gemacht, wenn möglich mit Ergebnis oder Wirkung

Beschreibe nicht nur deine Tätigkeiten, sondern betone die Wirkung deiner Arbeit. Ergebnisse wie die Steigerung von Effizienz oder erfolgreich abgeschlossene Projekte sind starke Argumente.

5. Ausbildung

[ ] Höchster Abschluss zuerst

[ ] Schule oder Hochschule, Ort und Zeitraum

[ ] Abschluss und Fachrichtung klar angegeben

[ ] Optional Schwerpunkte, wenn sie zur Stelle passen

6. Zusätzliche Qualifikationen

[ ] Relevante Weiterbildungen und Zertifikate

[ ] Sprachkenntnisse mit Niveau, realistisch angegeben

[ ] IT-Kenntnisse, die für den Job wirklich relevant sind

[ ] Wenn nötig: Führerschein, Erste-Hilfe-Nachweis oder spezielle Nachweise

7. Persönliche Fähigkeiten

[ ] Soft Skills nur, wenn du sie im Gespräch belegen kannst

[ ] Hard Skills passend zur Stelle, nicht alles, was du jemals gemacht hast

[ ] Keine Buzzwords, lieber konkret und glaubwürdig

8. Optional Hobbys und Interessen

[ ] Nur aufnehmen, wenn es etwas über dich sagt oder zur Stelle passt

[ ] Ehrenamt kann ein echter Pluspunkt sein, wenn es relevant ist

9. Optional Referenzen

[ ] „Auf Anfrage verfügbar“ reicht oft völlig

[ ] Nur konkrete Referenzen nennen, wenn du das vorher abgesprochen hast

10. Korrekturlesen

[ ] Rechtschreibung und Grammatik geprüft

[ ] Daten und Zeiträume stimmen

[ ] Einheitliche Schreibweise bei Monatsangaben, Punkten und Bindestrichen

[ ] Eine zweite Person drüberschauen lassen, wenn möglich

Korrekturlesen

Ja, noch einmal. Weil genau hier die peinlichen Fehler passieren.

Fehler im Lebenslauf wirken oft unkonzentriert und lassen sich leicht vermeiden. Lies den Text am besten mit etwas zeitlichem Abstand noch einmal laut vor. So fallen dir unrunde Formulierungen oder doppelte Wörter eher auf.

Im Idealfall lässt du eine weitere Person über dein Dokument schauen. Ein frischer Blick erkennt oft Details, für die man selbst nach längerer Arbeit blind wird. Sobald die E-Mail verschickt ist, gibt es keine Korrekturmöglichkeit mehr.

Prüfe die Jahreszahlen und Monate ganz genau. Unstimmigkeiten bei den Zeiträumen führen bei Personalern häufig zu unnötigen Rückfragen.

Die Checkliste zum Download

Und falls Du keine Lust hast, Dein Anschreiben und Lebenslauf selbst zu schreiben und auf die Stellenausschreibung anzupassen, klicke hier:


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Bild des Autoren Teams 12Bewerbung (Team 12B)

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